Über viele Jahre wurden Schülerinnen und Schüler mit einer Lernbeeinträchtigung in den Klassen der Hauptschule der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule unterrichtet. Durch gezielte Differenzierungsmaßnahmen in den einzelnen Klassen und Unterrichtsfächern konnten diese Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Möglichkeiten gefördert werden.
Erst seit wenigen Jahren werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen nun in eigenen Klassen unterrichtet. Nach insgesamt 9 (Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung), oder 10 Schulbesuchsjahren (gehörlose Schülerinnen und Schüler), endet die Schulpflicht.
Der Unterricht orientiert sich am Lehrplan und den Richtlinien für den Förderschwerpunkt Lernen des Landes Rheinland Pfalz und wird ergänzt durch die behinderungsspezifischen Methoden und Vorgehensweisen im Umgang mit hörbehinderten oder gehörlosen Menschen.
Neben den klassischen Unterrichtszielen ist die Vermittlung einer Kommunikationskompetenz in Schrift, Wort oder Gebärde ein hohes Ziel der gesamten Schule und damit auch in den Klassen mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen hat als abschließendes Ziel die Vermittlung von Kernkompetenzen im Bereich der Arbeits- und Berufswelt. Schon ab der 7. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler im Fach Arbeitslehre auf die nachschulische Situation vorbereitet. Durch Praktika in Tages- oder auch in Blockform, durch Betriebsbesichtigungen, durch den engen Kontakt zu außerschulischen Facheinrichtungen werden die Schülerinnen und Schüler diesem Ziel näher gebracht.

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