Die Hauptschule der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule umfasst die Klassen 5-9.
Der Unterricht orientiert sich an den Lehrplänen der Regelschule und führt nach erfolgreichem Besuch der 9. Klasse zum staatlich anerkannten Abschluss der Hauptschule.
In allen Unterrichtsfächern kommen behindertenspezifische Methoden zur Anwendung. Zu den besonderen Merkmalen des Unterrichts bei Hörbehinderten zählen auch in der Hauptschule
- kleine Klassen (6 bis 10 Schülerinnen und Schüler)
- speziell ausgebildete Förderschullehrer und -lehrerinnen
- akustisch optimierte Klassen- und Fachräume (z. B. schalldämpfende Wände und Bodenbeläge, …)
- Einsatz besonderer technischer Hilfsmittel zur Kommunikation (z. B. drahtlose Höranlagen, …)
- Einsatz nonverbaler Kommunikationsmittel (wo notwendig)
- Einsatz vielfältiger visueller Lehr- und Lernmittel
- kontinuierliche Zusammenarbeit mit Elternhaus und Schülerwohnheim
In den letzten Schuljahren steht der bevorstehende Übergang ins Berufsleben im Mittelpunkt des schulischen Handelns. Intensiver Unterricht im Fach Arbeitslehre, mehrere Berufspraktika (als 2- oder 3-wöchiges Blockpraktikum oder als Tagespraktikum über mehrere Monate) sowie enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen (insbesondere der Agentur für Arbeit) sollen den erfolgreichen Einstieg in Ausbildung und Beruf erleichtern.
Neben dem Erreichen dieser Berufsreife ist ein weiteres wichtiges Ziel der Hauptschule, die Schülerinnen und Schüler bei Ihrer Entwicklung zu einer gereiften Persönlichkeit zu begleiten und zu beraten, so dass sie - integriert in die Gesellschaft - ihr Leben in eigener Verantwortung gestalten können.




