Eine Hörstörung ist keine statische Behinderung.
Aus medizinischer Sicht können Mittelohrprobleme oder progrediente Innenohrstörungen das Hörvermögen verschlechtern. Andererseits kann sich das Sprachverstehen durch Fortschritte beim Hörenlernen verbessern.
Solche Veränderungen müssen möglichst früh erkannt werden, um notwendige medizinische Maßnahmen einleiten zu können, um die Anpassung von Hörgeräten bzw. Cochlea-Implant zu optimieren, um pädagogisch angemessen reagieren zu können.
Daher ist die Verlaufsdiagnostik der in Frühförderung, Schule und Integrierten Förderung der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule betreuten Kinder und Jugendlichen eine wesentliche Aufgabe der Beratungsstelle für Pädagogische Audiologie.
Überprüfungen finden bei aktuellen Fragestellungen bzw. mindestens einmal im Jahr statt.

